Mensch-Natur-Beziehungen im Wandel. Eine Tagung der GVSH in Kooperation mit dem Freilichtmuseum Molfsee
Knicklandschaft und Erdbeerhöfe, Milchviehwirtschaft und Rapsfelder sowie Küstenschutz: Ein Blick vor die eigene Haustür in Schleswig-Holstein zeigt sofort die vielfältigen Verflechtungen von Mensch und Natur in Form einer vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaft mit domestizierter Tierwelt. Natur erscheint hier als eine intensiv genutzte und scheinbar unbegrenzte Ressource. Die genannten Beispiele sind zugleich Bestandteil kulturell geformter Vorstellungen und identitätsstiftender Bilder.
Am 24. April 2026 veranstaltete die GVSH eine Tagung, die den Blick auf vielfältig verflochtene Mensch-Natur-Beziehungen richtete. Die Tagung fand in Kooperation mit dem Freilichtmuseum Molfsee im Günther Fielmann Kolleg statt. Eingeladen waren Forschende und Studierende der Kultur-, Sozial-, Geistes- und Naturwissenschaften, in Vereinen, Umweltverbänden oder NGOs aktive Personen sowie alle, die in Beruf oder Freizeit mit der Natur in Beziehung stehen und Lust hatten, über diese scheinbare Selbstverständlichkeit nachzudenken und sich auszutauschen.
Wir bedanken uns bei den Vortragenden Michaela Fenske, Kyra Fuhrmeister-Hardt, Philip Lüth und Nadine Wagener-Bock für die spannenden Einblicke in ihre Forschungen, Kerstin Poehls und Johanna Feige für die Führungen durch die Sonderausstellung „State of Nature“ sowie das Freigelände des Museums, und Norbert Fischer für die Moderation der Tagung. Nicht zuletzt gilt unser Dank auch allen Teilnehmenden, die mit ihren Fragen und Gesprächen zu einer anregenden und angenehmen Tagungsstimmung beigetragen haben.
In der diesjährigen TOP wird ein Bericht über die Tagung erscheinen.








Zum detaillierten Tagungsprogramm: https://volkskunde-sh.de/gvsh-tagung-2026-programm/
